Angst und kaum Perspektiven

Studie zeichnet düsteres Bild vom Leben in Afghanistan nach der Abschiebung

Im Rahmen einer Studie wurden 16 Menschen ausfindig gemacht, die seit 2015 von Österreich nach Afghanistan ausgereist sind. Sie findet nur wenig Licht, aber viel Schatten

Foto: APA / AFP / Elvis Barukcic
Foto: APA / AFP / Elvis Barukcic

Auf einmal waren sie da. In einem Land, das einige von ihnen noch nie in ihrem Leben gesehen hatten, in dem sie sich nun aber zurechtfinden mussten. Wie ergeht es Menschen, nachdem sie von Österreich nach Afghanistan ausreisen mussten? Darüber weiß man bisher, abseits einer deutschen Studie, erstaunlich wenig – trotz jahrelanger Abschiebepraxis. Zumindest ein bisschen Licht ins Dunkel bringt eine neue, wenn auch kleine Feldforschung des Wiener Instituts für internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC), die von der Austrian Development Agency (ADA) finanziert und am Montag vorgestellt wurde. Die Geschichten von 16 jungen Männern, die in den vergangenen Jahren Österreich mit Flugziel Kabul verlassen mussten, hat der Arzt, Migrations- und Friedensforscher Ali Ahmad gesammelt. Sie zeichnen ein düsteres Bild.

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