Renate Graber

Das Grasser-Urteil und sein Makel

Das Buwog-Urteil ist argumentierbar, die lange Verfahrensdauer ist es nicht

Foto: EFE/ROLAND SCHLAGER
Foto: EFE/ROLAND SCHLAGER

Acht Jahre Haft für Karl-Heinz Grasser, sieben für seinen Trauzeugen, den Ex-Lobbyisten Walter Meischberger, sechs für den – teilgeständigen – Ex-Lobbyisten Peter Hochegger: Das ist nun also herausgekommen im größten Korruptionsprozess der Zweiten Republik. Gerade aufgerichtet, den Blick zu Boden gerichtet, nahm Grasser den – wohlgemerkt: nicht rechtskräftigen – Urteilsspruch hin. Er habe 2004 mitgecasht bei der mit seinem Zutun geschobenen Privatisierung der Bundeswohnungen der schwarz-blauen Koalition unter Wolfgang Schüssel (ÖVP), könnte man die Sicht des Richtersenats kurz zusammenfassen.

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