Nach Terroranschlag

Moschee in Wien geschlossen, Rücktritt bei Verfassungsschutz

Eine weitere Ermittlungspanne kostet den Leiter des Wiener Verfassungsschutzes den Job. Auch ein berüchtigter Moscheeverein in Ottakring wird aufgelöst

Foto: APA/Hochmuth
Foto: APA/Hochmuth

Wien – Vier Tage nach dem Terroranschlag in Wien gab es am Freitag die ersten personellen Konsequenzen aus dem offensichtlichen Behördenversagen beim Umgang mit dem Attentäter K. F. Doch der Rücktritt kam nicht von Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), wie das insbesondere von seinem blauen Vorgänger Herbert Kickl in immer schärferem Ton gefordert wird. Nehammer sieht seinen eigenen Rücktritt nicht als geeigneten Ausdruck von politischer Verantwortung, sagte er bei einer Pressekonferenz. Vielmehr wolle er nun für die Beseitigung von Missständen in den konkreten Ermittlungen und der generellen Struktur des Verfassungsschutzes sorgen.

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