Florian Scheuba

Eklat um den Sobotka-Darsteller

Warum der Neu-Inszenierung von "Der zerbrochene Krug" mehr Werktreue gut tun würde

Foto: APA/HELMUT FOHRINGER
Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Nicht nur in der Theaterszene sorgt eine Neu-Inszenierung von Kleists "Der zerbrochne Krug" für heftige Diskussionen. Das Stück heißt in der von Überschreibungen und neu hinzugefügten Textflächen geprägten Fassung "Parlamentarischer Untersuchungsausschuss betreffend mutmaßliche Käuflichkeit der türkis-blauen Bundesregierung". So wie im Original muss die Figur des Dorfrichters Adam – in der Neufassung als "Wolfgang Sobotka" bezeichnet – über eine Tat richten, die er selbst begangen hat. Anders als andere Dramenfiguren der Weltliteratur wie beispielsweise König Ödipus, weiß er aber von Anfang an um seine eigene Täterschaft. Daher versucht er die Aufklärung seines Falls mit allen Tricks zu verhindern.

Ich stimme der Verwendung von Cookies für die Zwecke der Webanalyse und digitaler Werbemaßnahmen zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Meine Einwilligung kann ich hier widerrufen. Weitere Informationen finde ich in der Datenschutzerklärung.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut.

Abo ohne Daten-Zustimmung

Mit einem derStandard.at PUR-Abo kann die gesamte Website ohne zustimmungspflichtige Cookies und ohne Werbung genutzt werden. Details zum Abo.

PUR-Abo