Philosophieblog

Der "Diktatur-Artikel" und der Untergang der Weimarer Demokratie

Autoritäre argumentieren, ohne sie würde es keine Ordnung geben. Solche aktuellen Tendenzen endeten vor 100 Jahren in einer Katastrophe

Foto: Bundesarchiv (Bild 102-10549 / CC-BY-SA 3.0) [https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/Bundesarchiv_Bild_102-10549%2C_Berlin%2C_Er%C3%B6ffnung_des_Reichstages.jpg?uselang=de]
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Die gegenwärtig beobachtbaren autokratischen Tendenzen bieten Anlass, über die Mechanismen nachzudenken, mit denen demokratische Entwicklungen verhindert und Demokratien geschwächt, ja zerstört werden können. Ein bevorzugtes Argument jener, die an der Macht sind und um jeden Preis bleiben wollen, lautet, dass ohne ihre Präsenz und ihr autoritäres Eingreifen der Verlust gesellschaftlicher Stabilität und Ordnung drohe. Diese oft primär zur Ausschaltung oppositioneller Kräfte gewählte Strategie weckt durchaus ominöse historische Erinnerungen – denn Maßnahmen zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung spielten eine gewichtige Rolle beim Untergang der Weimarer Republik (1919–1933).

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