Wahrnehmung

Wir erfahren die Welt als Serie kurzer Bewusstlosigkeiten

Wissenschafter entwickelten neues Modell als Antwort auf eine jahrhundertealte Frage: Wie funktioniert das menschliche Bewusstsein?

Illustr.:  SciTechTrend
Illustr.: SciTechTrend

Ist das menschliche Bewusstsein ein Kontinuum, also zu jedem beliebigen Zeitpunkt aktiv, oder tritt bewusste Wahrnehmung nur in bestimmten Momenten in Erscheinung, wie eine Kamera, die eine Serie von Einzelaufnahmen schießt? Seit der christliche Theologe und Philosoph Augustinus von Hippo an der Schwelle zwischen Antike und Frühmittelalter vor 1.500 Jahren über den Ursprung des Bewusstseins brütete, wird über diese Frage diskutiert. Möglicherweise ist ja beides der Fall, so paradox das auch zunächst klingen mag: Schweizer Forscher vermuten anhand eines neuen Modells, dass unser Bewusstsein eine Kombination aus kontinuierlichen Phasen und Einzelmomenten der Wahrnehmung von Informationen ist.

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