Flucht und Migration

Ungarns Regierung schließt unmenschliche Transitlager für Flüchtlinge

Die Internierung von Geflüchteten ohne genauen Grund ist Freiheitsentzug, befand der Europäische Gerichtshof eine Woche zuvor

Foto: Reuters/ Marko Djurica
Foto: Reuters/ Marko Djurica

Budapest – Ungarns rechtspopulistische Regierung hat die zwei berüchtigten Transitlager für Asylsuchende an der Grenze zu Serbien geschlossen. Die knapp 300 Bewohner wurden in zumeist offene Lager im Landesinneren gebracht, bestätigte Kanzleramtsminister Gergely Gulyás am Donnerstag auf einer Online-Pressekonferenz. Die Schließung in der Nacht zuvor erfolgte genau eine Woche nach einem diesbezüglichen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg. Die Internierung von Schutzsuchenden ohne spezifischen Grund ist Freiheitsentzug, hatten die Höchstrichter befunden.

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