Klimawandel

Selbst der Gebirgsfliege wird es zu heiß

Ökologen haben an einer Taufliege demonstriert, welche Probleme der Klimawandel für die im Gebirge lebenden Arten verursachen könnte

Foto: Martin-Carl Kinzner
Foto: Martin-Carl Kinzner

Man könnte sie als Gebirgsfliege bezeichnen, die es gern kühl hat: Die Taufliege Drosophila nigrosparsa kommt in Höhen von ca. 2000 Metern in den Alpen vor. Sie wird erst ab 17 Uhr aktiv, vor allem im August, mittags ist sie unsichtbar. Drosophila nigrosparsa ist relativ langsam in der Entwicklung, braucht neun Wochen vom Ei zum adulten Tier und ist vergleichsweise langlebig, was bei einem Drosophila-Leben fünf Monate bedeutet. Sie ist auch nicht so fruchtbar wie andere Fliegen: Im Durchschnitt legt ein Weibchen zehn Eier pro Tag. Doch inwieweit wird die Fliege vom Klimawandel beeinflusst, der in den europäischen Alpen zu einer Erwärmung um 1,1 Grad im 20. Jahrhundert führte?

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