Markus Rohrhofer

Zölibat: Ewig keusch im Regenwald

Papst Franziskus hat seinen Ruf als Erneurer verspielt

Foto: Christian Fischer
Foto: Christian Fischer

Millionen Christen haben wohl auf diesen Tag gewartet. Und wurden letztlich bitter enttäuscht. Von einem Tabubruch war nach der Amazonien-Synode im Oktober die Rede, manch einer sah gar schon das Ende des Zölibats gekommen. Doch im Vatikan ist man der Linie der Vergangenheit treu geblieben. Papst Franziskus ist unter dem Druck der konservativen Kreise in die Knie gegangen. Und hat mit seinem nachsynodalen Schreiben "Querida Amazonia" (Liebes Amazonien) das erstmals ungewöhnlich weit geöffnete Fenster der Erneuerung wieder fest verschlossen. Die Entscheidung zur Weihe von Frauen zu Diakoninnen und von verheirateten Männern zu Priestern ist einmal mehr auf die lange Kirchenbank geschoben worden.

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