Kreuz und Hakenkreuz

NS-Fluchthelfer: Der "braune Bischof" und die Rattenlinie

Alois Hudal unterstützte NS-Verbrecher bei der Flucht. Eine neue Biografie zeichnet ein schonungsloses Bild des "Nazi-Hoftheologen"

Foto: Aus dem Buch "Die Grundlagen Nationalsozialismus" / gemeinfrei
Foto: Aus dem Buch "Die Grundlagen Nationalsozialismus" / gemeinfrei

Unter den zahlreichen umstrittenen katholischen Würdenträgern Österreichs, die im Laufe des 20. Jahrhunderts wirkten, war er fraglos der umstrittenste: Alois Hudal (1885–1962) hegte wie kaum ein anderer seiner Glaubensbrüder Sympathien für den Nationalsozialismus. Er tat das bereits vor 1938 und auch noch nach 1945. Der Rektor des deutschen Priesterkollegs Santa Maria dell'Anima (kurz: Anima) in Rom wurde vor allem dafür bekannt, nach dem Zweiten Weltkrieg zahllosen Nationalsozialisten – darunter auch etlichen Kriegsverbrechern – in Rom Unterschlupf geboten und ihnen bei der Flucht über die "Rattenlinie" nach Südamerika oder in den Nahen Osten geholfen zu haben.

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