Arbeit

Gastgewerbe: Wintersaison mit miesen Arbeitsbedingungen eröffnet

Hotellerie und Gastronomie klagen seit Jahren über einen Mangel an Fachkräften. Für die Beschäftigten ist die Branche ein hartes Pflaster – das gilt ganz besonders für Frauen

Foto: Standard/Elmar Gubisch
Foto: Standard/Elmar Gubisch

Sich mit Fieber und laufender Nase in die Arbeit zu schleppen – für Elisabeth Hafenecker* war das lange Zeit Alltag. Nach ihrer Ausbildung zur Hotel- und Gastgewerbe-Assistentin in einem Vier-Sterne-Hotel arbeitete die heute 32-Jährige in verschiedenen Betrieben und lernte schnell, dass Ausfall keine Option ist. "Der soziale Druck war enorm, alle sind krank zur Arbeit gekommen. Es war klar: Wenn du zu Hause bleibst, lässt du das Team im Stich", erinnert sie sich zurück. Hafenecker sammelte Erfahrung im Ausland, arbeitete in Hotels und in der Sternegastronomie. "Ich habe es immer gerne gemacht, der Beruf hat viele spannende Seiten", sagt sie. Und dennoch: Irgendwann waren die Arbeitsbedingungen für sie nicht mehr tragbar, nach einem Burnout wechselte Hafenecker die Branche.

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