Anfälliger für Stress

Hochsensible im Job: Wenn Reize nicht gefiltert werden

Im Berufsleben führt Hochsensibilität schnell zu Stress, kann aber auch von Vorteil sein. Zwei Bücher beschäftigen sich mit der Überempfindlichkeit im Job

Foto: getty images
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Fährt Anna Maria Schwarzberg mit der Bahn zur Arbeit, riecht sie durchgehend den Dunst der Menschen, die Reste von Putzmitteln. Sie hört die Musik, die durch jeden Kopfhörer dringt, jedes Schnaufen und Husten, kann kein Gespräch um sich ausblenden. Sie spürt den Stoff des vorgewärmten Sitzes durch ihre Hose und wie sich die Menschen fühlen. So beschreibt es Schwarzberg in ihrem neuen Buch "Proud to be Sensibelchen" (Rowohlt-Verlag). Die Endzwanzigerin ist hochsensibel. Ihr Gehirn filtert die Reize nicht, blendet nichts aus, verarbeitet alles.

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