Archäologieblog

Tief in den Stollen hinein: Erkundungsbohrungen im Salzbergwerk Hallstatt

Wie wichtig das richtige Material und die Bohrtechnik auf der Suche nach Salzabbaukammern sind

Foto: D. Brandner – NHM Wien
Foto: D. Brandner – NHM Wien

Wir von der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien erforschen im Salzbergwerk Hallstatt riesige bronze- und eisenzeitliche Abbaukammern, die durch Hangrutschungen bereits in der Urgeschichte mit Material von der Oberfläche verfüllt wurden. Dadurch sind keine Hohlräume mehr erhalten, und die Erforschung dieser urgeschichtlichen Bergwerke erfolgt zum überwiegenden Teil mittels Forschungsstollen. Diese werden von Hand mit dem Presslufthammer vorgetrieben und sind die primäre Informationsquelle über das Leben und Arbeiten der prähistorischen Bergleute – insbesondere im Bereich des auf dem Boden der Abbaukammern liegenden prähistorischen Betriebsabfalls. Aufgrund der zahlreichen perfekt konservierten Objekte, die vor über 3.000 Jahren im Bergwerk zurückgelassen wurden, ergeben sich erstaunlich detaillierte Einblicke in Lebens- und Arbeitsweise im Bergwerk sowie auf die Abfolge verschiedener Abbau- beziehungsweise Betriebsphasen.

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