Emissionen

Biolandwirtschaft führt zu schlechterer CO2-Bilanz

Öko ist nicht automatisch gut für das Weltklima – im Gegenteil: Auf Umwegen würde eine regionale Umstellung auf Bio sogar für mehr Treibhausgase sorgen.

Foto: APA/AFP/STR
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Die industrielle Landwirtschaft spielt eine bedeutende Rolle beim weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen. Methan aus der Tierhaltung sowie Distickstoffmonoxid, besser bekannt als Lachgas, als Folge der Stickstoffdüngung, machen allein schon rund zehn bis zwölf Prozent der von Menschen verursachten Emissionen aus. Beide gelten als wesentlich potentere Treibhausgase als Kohlendioxid. Rechnet man das in die "Messeinheit" CO2 um, ist die Landwirtschaft laut Forschern des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) in Laxenburg für 25 Prozent des globalen Treibhausgasausstoßes verantwortlich, gleichauf mit dem Energie- und Wärmegewinnungssektor. Der Einsatz künstlicher Düngemittel und die weltweiten Nutztierbestände wachsen praktisch ungebremst. Angesichts dieser Entwicklungen ist es nicht vermessen anzunehmen, dass der landwirtschaftliche Anteil der Treibhausgase in den kommenden Jahrzehnten noch weiter steigen wird.

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