Frankreich

Medien-Monopoly in Paris: Frankreichs Presse ringt um ihre Unabhängigkeit

Die wichtigsten Medien stehen im Besitz branchenfremder, großteils Macron-freundlicher Milliardäre – und hängen am Geldhahn des Staates

Grafik: DER STANDARD
Grafik: DER STANDARD

Victoire!", "Sieg!" also, twitterte Raphaelle Bacqué, eine der besten Journalistinnen von Le Monde, als die beiden Hauptaktionäre Xavier Niel und Matthieu Pigasse vor wenigen Tagen ein Stillhalteabkommen eingingen. Das Besitzerduo des Renommierblattes (Auflage 303.000) verpflichtet sich, seine Anteile von je 26 Prozent nur nach Zustimmung der Minderheitsaktionäre in Redaktion und Leserschaft zu verändern (25 Prozent des Kapitals). Letztere freuen sich über die "Wahrung der redaktionellen Unabhängigkeit".

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