Stiftung Gurutest

20 Millionen Euro für Homöopathie: Deutschland fördert den Schwindel weiter

Es wird darüber gestritten, ob Krankenkassen Homöopathie weiterhin bezahlen sollen. Der Gesundheitsminister sagt: Ja. Weil es eh nicht um viel Geld gehe.

Foto:APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ
Foto:APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ

In Deutschland ist ein politischer Streit um Homöopathie als Krankenkassenleistung entbrannt. Der Hintergrund: Die Kassen dürfen den Versicherungsnehmern homöopathische Zaubereien als zusätzliche und freiwillige Leistung bezahlen. Dagegen regt sich jetzt Widerstand. Die Gegner der "Erstattungsfähigkeit" der Homöopathie argumentieren staubtrocken: "Wenn Eltern darum ringen müssen, dass Krebsmedikamente für ihre Kinder erstattet werden, und die Kassen gleichzeitig viel Geld für nutzlose Pseudopillen ausgeben, geht das nicht zusammen", sagt Andreas Gassen, der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. "Wir brauchen ein gesetzliches Erstattungsverbot für Homöopathie." Die solidarisch finanzierte Kran­ken­ver­siche­rung dürfe dafür nicht länger missbraucht werden. 

Ich stimme der Verwendung von Cookies für die Zwecke der Webanalyse und digitaler Werbemaßnahmen zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Meine Einwilligung kann ich hier widerrufen. Weitere Informationen finde ich in der Datenschutzerklärung.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut.

Abo ohne Daten-Zustimmung

Mit einem derStandard.at PUR-Abo kann die gesamte Website ohne zustimmungspflichtige Cookies und ohne Werbung genutzt werden. Details zum Abo.

PUR-Abo