Biodiversität

Artenvielfalt: Der Mensch konsumiert, der Rest zahlt den Preis

Der Mensch trägt Schuld am drohenden Massensterben der Arten, weiß Biologe Stefan Dullinger zu berichten und reagiert auf Ihre Postings zu dem Thema

Foto: 123rf.de

Vom Menschen versprühte Pestizide auf einer Sojamonokultur

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Zu den faszinierendsten Eigenschaften des Lebens gehört seine Vielfalt. Die Zahl der Arten, die heute unseren Planeten bevölkern, von Bakterien über Gänseblümchen bis zu Blauwalen, wird auf mindestens acht bis zehn Millionen geschätzt. Nur rund zwei Millionen Arten sind bis heute beschrieben. Die Katalogisierung der globalen Biodiversität hat also in den knapp 250 Jahren seit der Einführung der wissenschaftlichen Benennungs- und Beschreibungsregeln nicht mehr als ein Viertel ihrer Aufgabe erledigt. Aktuell sieht es nicht so aus als würden weitere 750 Jahre bis zur vollständigen Erfassung vergehen. Nicht nur weil die Wissenschaft ihr Beschreibungstempo erhöht, sondern weil ihr die zu beschreibenden Objekte abhandenkommen könnten.

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