FPÖ-Vorschlag

Sexarbeitsverbot für Flüchtlinge: Polizei dafür, Frauenberatung warnt davor

Die FPÖ will AsylwerberInnen die Sexarbeit verbieten. Derzeit sind in Wien offiziell 256 Asylwerberinnen als Prostituierte tätig

Foto: APA/AFP/ANOEK DE GROOT
Foto: APA/AFP/ANOEK DE GROOT

AsylwerberInnen dürfen nach den ersten drei Monaten nach Zulassung zum Asylverfahren nur einem sogenannten "freien Gewerbe" nachgehen. Dazu gehören Tätigkeiten wie Änderungsschneidereien, die Werbung von Mitgliedern für NGOs oder das Verfassen von Werbetexten. Auch Sexarbeit zählt dazu und kann in Selbstständigkeit ausgeführt werden, ohne dafür einen Gewerbeschein zu benötigen. Die FPÖ forderte zuletzt ein Verbot der Prostitution für AsylwerberInnen. Laut Klubchef Herbert Kickl geht es dabei um den "Schutz vor Menschenhandel und sexueller Ausbeutung". Außerdem sei die Zahl der Sexarbeiterinnen aus China und Nigeria stark gestiegen, auch Männer aus Afghanistan seien zunehmend in der Prostitution tätig.

Ich stimme der Verwendung von Cookies für die Zwecke der Webanalyse und digitaler Werbemaßnahmen zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Meine Einwilligung kann ich hier widerrufen. Weitere Informationen finde ich in der Datenschutzerklärung.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut.

Abo ohne Daten-Zustimmung

Mit einem derStandard.at PUR-Abo kann die gesamte Website ohne zustimmungspflichtige Cookies und ohne Werbung genutzt werden. Details zum Abo.

PUR-Abo

Umgesetzt gemäß der SAFE-DATA-Initiative der österreichischen Medienunternehmen für mehr Sicherheit von Nutzerdaten.