Verzerrtes Bild

Das Problem mit der medialen Präsenz von Klimawandelskeptikern

Forscher untersuchten, wie häufig Gegner der etablierten Erkenntnisse der Klimaforschung Aufmerksamkeit bekommen. Das Ergebnis ist ernüchternd

Foto: APA/AFP/INA FASSBENDER
Foto: APA/AFP/INA FASSBENDER

Zur seriösen journalistischen Berichterstattung gehört es dazu, alle Seiten eines Themas zu beleuchten und in strittigen Fragen Befürworter wie Gegner einer Sache zu Wort kommen zu lassen. Geht es aber zum Beispiel um wissenschaftliche Erkenntnisse, die dem absoluten Großteil der Forschercommunity als gesichert gelten, ergibt sich ein Problem: Wenn man immer einem Wissenschafter, der die etablierten Ergebnisse wiedergibt, einen der wenigen Kritiker gegenüberstellt, der diese anzweifelt, ergibt sich ein völlig verzerrtes Bild – es wirkt fälschlicherweise so, als ob die Debatte wissenschaftlich längst nicht entschieden wäre. Das wäre nur dann gerechtfertigt, wenn die Kritiker ernstzunehmende Daten auf den Tisch legen können. Und das ist längst nicht immer der Fall.

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