Georgien

Todesdrohungen und Proteste verhindern in Tiflis Regenbogenparade

Der Event hätte der erste seiner Art in der georgischen Hauptstadt sein sollen, doch die Veranstalter müssen warten

Foto: AP Photo/Shakh Aivazov
Foto: AP Photo/Shakh Aivazov

Die Situation, in der Aktivistinnen und Aktivisten seit Oktober 2018 die erste Pride Georgiens planen, ist schwierig. Das kleine Land, ehemals Teil der Sowjetunion, ist konservativ. Die orthodox-katholische Kirche hat starken Einfluss. Zwar ist Homosexualität seit 2000 nicht mehr verboten und es gibt Antidiskriminierungsgesetze, gesellschaftlich hat sich an der Stimmung gegen sexuelle Minderheiten aber nicht viel geändert. Laut einer Studie des National Democratic Institute sind nur 23 Prozent der Georgier der Meinung, dass die Rechte von queeren Minderheiten geschützt werden sollten. Angriffe gibt es immer wieder, vor allem auf Transfrauen.

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