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Burschenschaften: Ehrensache Antifeminismus

Der Kampf deutschnationaler Burschenschaften gegen geschlechterpolitischen Wandel

Foto: Christian Fischer
Foto: Christian Fischer

In Österreich wie auch in Deutschland können deutschnationale Burschenschaften als elitäre Männerbünde klassifiziert werden, die sich vor allem über den Ausschluss von vermeintlich Anderen wie Frauen, Migrantinnen und Migranten, Jüdinnen und Juden und Andersdenkenden definieren. Gegenüber gesellschaftlichem Wandel und Veränderungen beispielsweise das Geschlechterverhältnis betreffend, haben sich die burschenschaftlichen Männerbünde bis heute als weitgehend resistent erwiesen. Im Gegenteil fungieren Burschenschaften auch gegenwärtig als zentrale Instanzen zur Aufrechterhaltung bestimmter Männlichkeitsideale und konservativer Vorstellungen des Geschlechterverhältnisses. So verwundert es auch nicht, dass jede größere Phase frauenbewegter Emanzipationsbestrebungen antifeministische Reaktionsweisen von deutschnationalen Burschenschaften zur Folge hatte.

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