Medizin und Forschung

Krankenpfleger: "Alle wollen Zwölfstundendienste"

Achtstundendienste seien unbeliebt, sagt ein Pfleger, der anonym bleiben will und im Westen Österreichs tätig ist. Denn dann müsse man öfters arbeiten

Foto: Christian Fischer
Foto: Christian Fischer

"Im Zivildienst habe ich Personen mit Behinderung gepflegt. Da wusste ich: Die Pflege entspricht mehr meinem Naturell als mein eigentlicher Beruf eines Buchhändlers. Ich schätze den Kontakt mit Menschen, die sich in existenziellen Ausnahmesituationen befinden. Sie sind auf eine Art mehr sie selbst, weniger oberflächlich, ehrlicher. Pfleger zu sein ist mehr als Personen zu waschen, anzukleiden oder ihnen beim Gehen zu helfen. Es ist wichtig, ihnen Aufmerksamkeit zu geben, ihnen zuzuhören, denn viele haben Ängste und Sorgen.

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