FIPU-Blog

Die (Anti-)Gender-Politik der türkis-blauen Regierung

Das Frauen- und Familienbild im Regierungsprogramm ließ es erahnen, frauenpolitische Errungenschaften werden rückgängig gemacht. Jetzt braucht es gesellschaftliche Solidarität für feministische Anliegen. Ein Blogbeitrag von Politikwissenschafterin Judith Goetz.

Foto: http://istockphoto.com/at/portfolio/rawpixel
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Wenngleich der Gendergap unter den Wählerinnen und Wählern rechtsextremer und (rechts-)konservativer Parteien in Österreich immer niedriger wird, haben mit 52 Prozent deutlich weniger Frauen als Männer (62 Prozent) die aktuelle Regierung gewählt (Sora/ISA). Gerade Frauen und frauenpolitische Organisationen bekommen jedoch die negativen Auswirkungen der türkis-blauen Geschlechterpolitik zu spüren. Beunruhigende Auswirkungen lassen unter anderem die Aufwertungen von Zweigeschlechtlichkeit und heteronormativen Familienvorstellungen, die Einführung von (Zwangs-)Beratungen vor Schwangerschaftsabbrüchen, sozialpolitische Maßnahmen sowie die Streichung existenzsichernder Förderungen für Frauenprojekte befürchten.

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