Norbert Loacker

Kurz – und dann?

Heute messianisch auf "En marche" zu setzen heißt verkennen, dass die Demokratie die historische Antwort auf Bewegungen ist, nicht ihre Bedingung. Anmerkungen aus dem nahen Ausland zum Kurzismus in Österreich

Grafik: Felix Beny Grütsch
Grafik: Felix Beny Grütsch

Die turbulenten Bedingungen der Nachkriegszeit haben auch in Österreich ein Konstrukt favorisiert, das als große Koalition die Beständigkeit einer eigenen, sozusagen bipolar strukturierten Partei erlangte. In ihr haben sich die Urpartner des Projekts Österreich in der Absicht zusammengefunden, sich trotz vorhersehbarer Konflikte aus denselben Grundstoffen demokratischen Gedeihens zu alimentieren. Eine ziemlich beste Freundschaft, der die zweimalige Allianz mit Bedingtdemokraten auf der nationalistischen Rechten nichts anhatte.

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