Blog: Über die Verhältnisse

Warum der Klimaschutz den Feminismus braucht – und umgekehrt

Der Klimawandel hat auch massive geschlechter- und klassenspezifische Auswirkungen. Feministinnen sollten den Kampf für eine gerechte Klimapolitik zur Priorität erklären

Foto: imago/Christian Mang
Foto: imago/Christian Mang

Im Februar dieses Jahres veröffentlichte Isabella Lövin ein Foto, das um die Welt ging: Die stellvertretende schwedische Ministerpräsidentin unterzeichnete umringt von Kolleginnen einen Gesetzesentwurf zum Klimaschutz und lieferte damit das perfekte Gegenbild zu Trumps Männerrunde im Oval Office. Während Lövin als Teil der "feministischen Regierung" Schweden bis 2045 CO2-neutral machen möchte, verkündete der US-Präsident und Klimaskeptiker wenige Monate später den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Auch wenn sich ein Vergleich zwischen zukunftsgerichteter, weiblicher Politik und einer kurzsichtigen Macho-Agenda hier geradezu aufdrängt, bedarf es keines Rückgriffs auf stereotype Geschlechterbilder, um Klimapolitik als feministisches Anliegen zu begreifen.

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