Feldversuch

Studie: Schlechtere Jobchancen für Frauen mit Kopftuch

Versuch mit fiktiven Bewerbungen: Frauen mit türkischem Namen und Kopftuch werden am Arbeitsmarkt diskriminiert

Foto: Screenshot IZA DP No. 10217
Foto: Screenshot IZA DP No. 10217

Sandra Bauer kriegt den Job, Meryem Öztürk nur eine Absage. Circa so könnte man die Ergebnisse von Ökonomin Doris Weichselbaumer der Uni Linz zusammenfassen. Für den großangelegten Feldversuch im Auftrag des Institut zur Zukunft der Arbeit wurden 1.500 fiktive Bewerbungen – einmal im Namen Bauer und einmal im Namen Öztürk – an Unternehmen in Deutschland verschickt und dann die Rückmeldungen der Personalabteilungen analysiert. In der Zusammenfassung heißt es ganz deutlich: "Die Ergebnisse weisen eindeutig auf die – bewusste oder unbewusste – Diskriminierung von Bewerberinnen mit Kopftuch und Migrationshintergrund hin."

Ich stimme der Verwendung von Cookies für die Zwecke der Webanalyse und digitaler Werbemaßnahmen zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Meine Einwilligung kann ich hier widerrufen. Weitere Informationen finde ich in der Datenschutzerklärung.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut.

Abo ohne Daten-Zustimmung

Mit einem derStandard.at PUR-Abo kann die gesamte Website ohne zustimmungspflichtige Cookies und ohne Werbung genutzt werden. Details zum Abo.

PUR-Abo