Zusammenhang

Multiple-Sklerose-Patienten haben zu wenig "gute" Darmbakterien

Neue Studien zeigen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Darmflora und Multipler Sklerose besteht. Von Propionaten verspricht man sich nun Behandlungserfolge

Die gezielte Veränderung der Darmflora könnte schon bald dazu beitragen, den Verlauf von Multipler Sklerose (MS) positiv zu beeinflussen. Eine Reihe neuer Studien aus Deutschland und den USA zeigen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Darmflora und dem Verlauf der MS besteht. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen, dass Patienten mit MS reduzierte Mengen an "guten" Darmbakterien aufweisen. Auslöser, so vermuten die Forscher, sind zu geringe Mengen an kurzkettigen Fettsäuren im Darm. "Es besteht begründete Hoffnung, dass Propionate, die Salze dieser kurzkettigen Fettsäuren, in Zukunft helfen können, Autoimmunerkrankungen wie etwa MS oder auch andere Entzündungskrankheiten wirkungsvoller zu behandeln", glauben die Medizin-Professoren Ralf Gold und Aiden Haghikia von der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum.

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