Erster Weltkrieg

Kriegsneurosen: Das große Zittern an der Front

Der Erste Weltkrieg traumatisierte mehr Soldaten als je zuvor - Viele wurden zur Behandlung mit Elektroschocks malträtiert und litten ihr Leben lang an den Folgen

Bevor Josef R. 1914 mit den Tiroler Kaiserjägern einrückte, schien er zumindest völlig gesund zu sein. Vier Jahre und einen Weltkrieg später wurde ein stotternder 26-Jähriger mit einem unkontrollierbaren Zittern in den Beinen beim Militärarzt in Innsbruck vorstellig. R. war einer von vielen: Symptome wie Zittern, Lähmungserscheinungen, Stummheit, Sprachstörungen und Angstattacken breiteten sich unter den Soldaten in den Schützengräben nahezu seuchenartig aus und stellten die Mediziner vor ein Rätsel.

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